Eine Split-Klimaanlage besteht aus einem Innen- und einem Außengerät und ist damit die effizienteste Lösung, um einzelne Räume zu kühlen und – je nach Modell – auch zu heizen. Bei Klimaprime finden Sie Split-Klimageräte von Mitsubishi Electric, Mitsubishi Heavy, Daikin, Remko, Sinclair, Toshiba und Gree – als Komplett-Set aus Innen- und Außengerät, sofort lieferbar.
Marken im Vergleich · Kaufberatung · Funktionsweise · FAQ
Top-Marken für Split-Klimageräte im Vergleich
Die Wahl der richtigen Marke hängt vor allem von Budget, gewünschter Effizienzklasse und Einsatzort ab:
- Mitsubishi Electric – Premium-Segment, besonders leise (ab 19 dB), hohe Energieeffizienz bis A+++, ideal für Wohnräume und Praxen.
- Mitsubishi Heavy – robuste Industriequalität, oft im gewerblichen Einsatz, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse.
- Daikin – Technologieführer bei Inverter-Systemen (z. B. Daikin Perfera, Daikin Emura), sehr gute Heizleistung auch bei niedrigen Außentemperaturen.
- Remko – deutscher Hersteller, starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, breites Sortiment für Privat- und Gewerbekunden.
- Sinclair – günstiger Einstieg bei solider Grundqualität, beliebt für Kanalgeräte und einfache Wandgeräte-Sets.
- Toshiba – bewährte Kompressortechnik, gute Balance aus Preis und Effizienz, teils mit WiFi-Steuerung.
- Gree – preisgünstige Alternative mit wachsendem Marktanteil, ordentliche Effizienzwerte im Einstiegssegment.
Kaufberatung: Worauf beim Kauf einer Split-Klimaanlage achten?
Kühlleistung (kW) richtig wählen
Als Faustregel gilt: ca. 60–100 Watt Kühlleistung pro Quadratmeter Raumfläche bei normaler Deckenhöhe (2,5 m) und Standard-Dämmung. Ein 20-m²-Wohnzimmer benötigt demnach ein Gerät mit ca. 2,0–2,5 kW, ein 40-m²-Raum eher 3,5 kW. Nutzen Sie hierfür gerne unseren Klimaanlagenplaner.
Energieeffizienzklasse
Split-Klimaanlagen mit A++ oder A+++ verbrauchen im Kühlbetrieb deutlich weniger Strom. Bei ganzjähriger Nutzung (auch zum Heizen) lohnt sich der Aufpreis meist innerhalb weniger Jahre.
Schallpegel
Für Schlafzimmer empfehlen sich Innengeräte mit unter 20 dB(A) im Flüstermodus (z. B. Mitsubishi Electric, Daikin Perfera). Achten Sie zusätzlich auf den Schallpegel des Außengeräts, besonders in dicht bebauten Wohngebieten.
Kältemittel
Aktuelle Modelle nutzen überwiegend R32, teils bereits das klimafreundlichere R290 (Propan). R32 hat ein geringeres Treibhauspotenzial als das ältere R410A.
Montage: Quick-Connect vs. klassische Installation
Quick-Connect-Sets sind bereits mit Kältemittel befüllt und lassen sich ohne zertifizierten Kältetechniker anschließen – ideal für die Selbstmontage. Klassische Split-Geräte benötigen einen Fachbetrieb, der die Kältemittelleitungen vor Ort verlegt und befüllt (Zertifizierungspflicht nach F-Gase-Verordnung).
Förderung
Split-Klimaanlagen mit Heizfunktion (Luft-Luft-Wärmepumpe) sind unter bestimmten Voraussetzungen BAFA-förderfähig – prüfen Sie das bei Ihrem Wunschmodell.
Wie funktioniert eine Split-Klimaanlage?
Eine Split-Klimaanlage besteht aus zwei über eine Kältemittelleitung verbundenen Einheiten: dem Innengerät und dem Außengerät.
Das Innengerät saugt warme Raumluft an und leitet sie über einen Verdampfer, in dem das Kältemittel verdampft und dabei der Luft Wärme entzieht. Die abgekühlte Luft strömt zurück in den Raum, während das entstehende Kondenswasser über einen Schlauch nach außen abgeleitet wird.
Das erwärmte, gasförmige Kältemittel gelangt über die Kältemittelleitung zum Außengerät. Dort verdichtet ein Kompressor das Gas, wodurch es sich weiter erhitzt. Über den Kondensator des Außengeräts wird die aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft abgegeben – das Kältemittel wird wieder flüssig und der Kreislauf beginnt von vorn.
Inverter-Technologie: Moderne Split-Klimaanlagen (alle Modelle bei Klimaprime) arbeiten mit einem drehzahlgeregelten Kompressor. Statt ständig ein- und auszuschalten, passt das Gerät seine Leistung stufenlos an den tatsächlichen Bedarf an. Das spart bis zu 30 % Energie gegenüber älteren On/Off-Geräten und sorgt für eine gleichmäßigere Raumtemperatur.
Heizen im Winter: Über ein Umkehrventil kann der Kreislauf umgedreht werden – die Split-Klimaanlage arbeitet dann als effiziente Luft-Luft-Wärmepumpe und heizt den Raum, statt ihn zu kühlen.
Häufig gestellte Fragen zu Split-Klimaanlagen
Wie viel kW Kühlleistung brauche ich für mein Zimmer?
Als Faustregel: ca. 60–100 Watt pro m² bei Standard-Deckenhöhe. Ein 25-m²-Raum benötigt ca. 2,5 kW, ein 40-m²-Raum ca. 3,5–4,0 kW. Bei starker Sonneneinstrahlung, hoher Deckenhöhe oder vielen Wärmequellen (Server, viele Personen) sollte die Leistung höher gewählt werden.
Kann ich die Split-Klimaanlage selbst montieren?
Bei Quick-Connect-Sets können Sie die vorbefüllten Kältemittelleitungen selbst verlegen. Der finale Anschluss und die Inbetriebnahme sollten dennoch durch einen zertifizierten Fachbetrieb erfolgen – das ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, sobald Kältemittel befüllt oder abgelassen wird.
Wie oft muss eine Split-Klimaanlage gewartet werden?
Nach der EU-Verordnung 517/2014 richtet sich das Wartungsintervall nach der CO₂-Äquivalent-Menge des Kältemittels: Geräte mit Leckage-Erkennung benötigen bei 5–50 Tonnen CO₂-Äquivalent eine Prüfung alle 24 Monate, ohne Leckage-Erkennung alle 12 Monate. Bei den meisten haushaltsüblichen Split-Klimaanlagen genügt eine jährliche Sichtprüfung und Filterreinigung.
Kann eine Split-Klimaanlage auch heizen?
Ja. Alle bei Klimaprime angebotenen Inverter-Split-Klimaanlagen verfügen über eine Heizfunktion (Luft-Luft-Wärmepumpe) und arbeiten je nach Modell bis zu Außentemperaturen von -15 °C bis -25 °C zuverlässig.
Was ist der Unterschied zwischen Single-Split und Multi-Split?
Eine Single-Split-Anlage verbindet ein Außengerät mit genau einem Innengerät und eignet sich für einen Raum. Eine Multisplit-Klimaanlage verbindet ein Außengerät mit 2–5 Innengeräten und ist die wirtschaftlichere Lösung, wenn mehrere Räume klimatisiert werden sollen.
Welches Kältemittel ist am umweltfreundlichsten?
R32 hat mit einem GWP (Global Warming Potential) von 675 ein deutlich geringeres Treibhauspotenzial als das ältere R410A (GWP 2088). Einzelne neue Modelle nutzen bereits R290 (Propan, GWP 3) – dieses Kältemittel ist brennbar, daher gelten für den Einbau besondere Sicherheitsauflagen.
Wie laut ist eine moderne Split-Klimaanlage?
Premium-Innengeräte (z. B. Mitsubishi Electric, Daikin Perfera) erreichen im Flüstermodus 19–21 dB(A) – kaum hörbar. Standard-Geräte liegen meist zwischen 25 und 35 dB(A). Außengeräte liegen typischerweise zwischen 45 und 58 dB(A) in einem Meter Abstand.
Gibt es eine Förderung für Split-Klimaanlagen?
Split-Klimaanlagen mit Heizfunktion können unter bestimmten technischen Voraussetzungen (u. a. Mindest-Jahresarbeitszahl) über die BAFA als Luft-Luft-Wärmepumpe gefördert werden. Reine Kühlgeräte ohne Heizfunktion sind in der Regel nicht förderfähig.